Rückfahrt nach Wien:
Teil 1: von Zadar nach Zagreb mit dem FlixBus:
Nach einem ausgiebigen Frühstück packte ich mein Rad und mein Gepäck und fuhr zum Busbahnhof. In Zadar gibt es keine Züge, man kann von Zadar und nach Zadar nur mit dem Bus fahren. Die geplante Abfahrtszeit war 11 Uhr 30. Zu meinem Ticket hatte ich Sondergepäck für mein gefaltetes Fahrrad dazugebucht, da der Bus keinen Fahrradträger hatte.
Passt :-) Mein Rad und mein Gepäck waren im Kofferraum des Busses verstaut. Der Bus hatte (nur) eine Verspätung von 10 Minuten, was mich nicht weiter störte. Ich hatte mir in Zagreb ein Hotelzimmer gegenüber vom Bahnhof gebucht. Am Abend schaute ich noch rüber in die Bahnhofshalle. Der Schalter hatte noch offen. Und ich fragte nach, von welchem Gleis mein Zug fahren würde. Bahnsteig 2. Kein Aufzug, nur eine Treppe. Na super.
Teil 2: von Zagreb nach Wien mit dem Zug:
Frühstück gab es ab 6 Uhr. Abfahrt meines Anschlusszuges von Zagreb nach Wien war für 7 Uhr 06 geplant. Mein Frühstück fiel trotzdem knapp aus. Ich hab so meine Erfahrungen mit Zugsverbindungen, Bahnsteigen und kurzfristigen Änderungen. Ich ging daher um 6 Uhr 30 mit meinem beladenen Fahrrad rüber. Auf der Anzeigetafel stand nach wie vor Gleis 2. Somit startete ich meine Schleppaktion: Gepäck abmontieren, Gepäck runtertragen, zurück rauf, Rad runtertragen, das Ganze wieder rauf zum Bahnsteig Nummer 2. Und ein paar Minuten später stand schon mein Zug auf dem Gleis vor mir. Super! Der Zugbegleiter rief mir schon zu und zeigte mir den Fahrradbereich. Der erste Waggon hatte einen Ladebereich für Fahrräder. Er hob mein Rad und meine Gepäckstücke in den Laderaum, ich musste das Rad nur noch mit dem Riemen fixieren.
Die Ankunft in Wien war pünktlich, vom Bahnhof hatte ich nur noch ein paar Kilometer nach Hause. Ich fuhr vorher noch zu einer Tankstelle, um mein Rad samt Beladung in der Selbstbedienungswaschbox abzuwaschen.
Resumée:
Mein ALTERNATIVPROGRAMM war im Prinzip ein Teil der geplanten langen Tour, bei der ich verschiedene Varianten oder Optionen überlegt hatte. Die Pliticer Seen kamen spontan dazu, die hatte ich gar nicht geplant. Die Majstorska Cesta über den Mali Alan im Velebit hatte ich als mögliche Variante im Hinterkopf. Einige Etappen änderte ich kurzfristig unterwegs ab, der Vratnik ergab sich aufgrund einer Streckenänderung, die ich mir beim Frühstück angeschaut hatte. Ich kann auch spontan sein. :-)
Ich hab viel gesehen, viel erlebt, Natur genauso wie historische Strecken und Bauwerke.
Meine Highlights waren:
SLOWENIEN:
- das Naturreservat Rakov Škocjan, das ich nun schon zum zweiten Mal besucht habe
- die Parenzana, ein historischer und interessanter sowie schöner Bahntrassenradweg
ITALIEN:
- Triest, ebenfalls eine Wiederholung
KROATIEN:
- Limski Kanal
- insgesamt die kroatische Küste, die einerseits landschaftlich wunderschön ist und andererseits aber auch stark verkehrsreich und nervenaufreibend; ein Mindestabstand zu Radfahrern ist in Kroatien unbekannt!
- Plitvicer Seen, einfach ein Paradies!
- die Majstorska Cesta über den Mali Alan im Velebit, eine historische fast 200 Jahre alte Schotterpassstraße aus der k&k Zeit. Die Gegend um den Mali Alan diente als Filmkulisse für die Winnetou-Filme. Interessant, sehenswert, beeindruckend, spektakulär, abenteuerlich. Sie war meine letzte und gleichzeitig anstrengendste Etappe.
Pannen hatte ich keine. Das Wetter war genial. Ich hatte nur einen Regentag, ansonsten immer gutes bis sehr gutes Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein.
Meine Rückfahrt war diesmal völlig unkompliziert und einfach, allerdings teilte ich sie mir in zwei Etappen:
Zadar – Zagreb mit dem FlixBus
Zagreb – Wien mit dem Zug
Der Tourverlauf ist auf der Startseite sichtbar. Hier noch einmal:
Ich hab ein Fotoalbum angelegt, um die Fotos Revue passieren lassen zu können:





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